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Author: avatarjhont2281
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Posted: 15 April 2014
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Unrasiertradler: Ich habe beschlossen, es zu wagen. 238 Kilometer, 5500 Höhenmeter. Mein erster Ötztaler-Radmarathon. Oder besser gesagt: Meine erste Bewerbung. Ob ich am Ende tatsächlich einen Startplatz zugelost bekommen sollte, steht nämlich vollkommen in den Sternen. Die Zahl der Anwärter auf einen Startplatz bei der Königin der Radmarathons übersteigt die Zahl der Startplätze deutlich. Also ist zunächst einmal vor allem eins gefragt: Eine gute Portion Glück. Da ich davon bei vorangegangenen Losaktionen in meinem Leben traditionell und konstant sehr wenig hatte, müssten die Chancen nun im Prinzip blendend stehen. Rede ich mir zumindest ein. Psychologisch ist die so frühe Fokussierung auf ein so saumäßig hartes Saisonziel jedenfalls ein Gewinn. Ich hänge nämlich derzeit ein bisschen in der Luft. Die Rennen in dieser Saison sind gelaufen. Der erste geplante Formtest 2014, bei der Hobbyversion des Klassikers Lüttich-Bastogne-Lüttich, in weiter Ferne. Das führt dazu, dass ich mir - insbesondere nach dem fantastischen Rennrad-Urlaub in Ligurien, mit entspannten 25 bis 28 Grad und grandiosem Bergpanorama - regelmäßig die Sinnfrage stelle. Wenn ich morgens! Vor der Arbeit! Bei Dunkelheit! Um 6.45 Uhr! Bei zuletzt nur knapp über 0 Grad! Aufs Rad steige, um elende Flachlandrunden durch das hannoversche Flachland abzuspulen! 238 Kilometer, 5500 Höhenmeter: Das ist so schon hart, wird aber zum Höllenleiden, wenn man faul, unmotiviert und halbherzig durch den Winter eiert. Also: 6.00 Uhr. Der Wecker ist gestellt. Keine Ausreden. Kein Nochmalumdrehen. Gute Nacht.
Date: 2013-10-07 21:01:07 GMT


Ziele 2014 - und mein Leben in Sklaverei:

Warum? Warum stehe ich morgens um 6 Uhr auf, um vor der Arbeit drei Stunden Rennrad zu fahren? Bei Regen. Im Dunkeln - mit einer ästhetisch fragwürdigen bis hässlichen neongelben Warnweste. Warum quäle ich mich jetzt im Weihnachtsurlaub mit erbärmlichen 20 Stundenkilometern gegen diesen Scheiss-Wind (!!!) an, wo doch Couch und Kekse den Tag viel angenehmer gestalten könnten. Es war Zeit, all dem wieder deutlich mehr Sinn zu geben, also gewissermaßen die Sinnfrage brutal abzuwürgen. Ich kann zwar mit Stolz behaupten, trotz dieser heftigen inneren Widerstände in den meisten Fällen doch das Rad bestiegen und es am Ende der Trainingseinheit nie bereut zu haben. Aber ich habe gemerkt, dass ich einen konkreten Plan und noch viel konkretere Ziele brauche, um auch an den Tagen, an denen der Schweinehund übermächtig erscheint, fleissig und ohne Abkürzungen meine Kilometer abzuspulen.

Zwar habe ich auch schon in den vergangenen beiden Saisons nicht “komplett frei Schnauze” trainiert, sondern mich grob an verschiedenen Empfehlungen diverser Rennradmagazine orientiert (die sich dann in Summe leider doch irgendwie oft widersprechen…) und außerdem mal ein dünnes Büchlein zu den Grundzügen des Rennradtrainings gelesen. Nun aber die nächste Stufe. Oder schon die übernächste? Denn diesmal sollte es gleich die Bibel sein. Konkret: “Die Trainingsbibel für Radsportler" von Joe Friel.

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Auf das Werk schwören ja - wie diverse Internetforen belegen - viele der Heißsporne der Hobbyradlerszene, und da ich mir für das kommende Jahr auch viel vorgenommen habe, entschied ich mich ebenfalls für dieses Werk. Erster Eindruck: Übersichtlich gestaltet, optisch ansprechend - auch ohne Fotos. Zunächst durch ein paar Kapitel Trainingsgrundlagen gekämpft, ehe es dann an den konkreten Trainingsplan ging. Nicht lange aufgehalten habe ich mich mit der Frage, was für ein Fahrertyp ich bin. Da ich im Flachen oft Probleme habe, an den Männern mit den dicken Oberschenklen und Waden dran zu bleiben, beim Ortsschildsprint traditionell alt aussehe, dafür aber umso weiter vorne mitmische, je länger die Berge und Rennen werden, bleibt der Fokus auch 2014 auf Radmarathons.

Und diese sollen es sein:

26.04.2014: Liège - Bastogne - Liège. 275 Kilometer, rund 5000 Höhenmeter. Die 160er Runde, ohne den Abstecher nach Bastogne, bin ich schon zweimal gefahren. Nun soll es die original Profirunde sein, die die bezahlten Kräfte am Tag darauf absolvieren. Habe einen Riesenrespekt vor dem Ding, da ich bisher nie mehr als 210 Kilometer (einmal) gefahren bin. Ziel: Durchkommen! Überleben! Irgendwie!

08.06.2014: Rhön-Radmarathon. 238 Kilometer, rund 4500 Höhenmeter. Da die schöne Rhön zu meinen liebsten Trainingsrevieren gehört (Eltern der Freundin wohnen in Fulda), ist das für mich ein Pflichttermin. Der Rhön-Radmarathon war 2011 auch mein allererster Marathon, damals noch die “kurze” 170er Runde mit rund 2500 Höhenmetern - und heftigen Magenkrämpfen die gesamte Strecke über (nie wieder einen Berg Vollkornnudeln mit Sahnesauße 1,5 Stunden vor dem Start). Diesmal will ich mich an die lange “Extrem”-Variante heranwagen. Zugleich letzte Vorbereitung auf den ersten Saisonhöhepunkt…

22.06.2014: Dreiländergiro. 168 Kilometer, 3300 Höhenmeter. Zum allerersten Mal das legendäre, epische und (wie man so hört) wunderschöne, atemberaubende Stilfserjoch. Mein erster von drei Saisonhöhepunkten, an denen ich möglichst weit vorne mitfahren möchte. Wie weit vorne? Keine Ahnung. Mindestens im vorderen Drittel dabei sein. Schön ist, dass es nicht mal wieder ein Marathon-Einzelstart für mich sein wird, sondern eine große Truppe aus Hannover mit an Bord ist. Ist ja doch schöner, wenn man solche Erlebnisse mit anderen Wahnsinnigen teilen kann!

13.07.2014: Engadin-Radmarathon. 211 Kilometer, 3800 Höhenmeter. Eigentlich wollte ich ja zunächst ein Rennen in Trento eine Woche später fahren, mit einer echten Bergankunft. Allerdings wäre das reisetechnisch noch etwas aufwändiger und würde außerdem komplett meinen geplanten Juli-Urlaub sprengen. Nun also am ersten Urlaubswochenende das Rennen und danach je eine Woche in der Rhön sowie eine Woche in der westfälischen Heimat, inklusive Touren in das Sauerland. Das ganze ist dann auch noch einmal ein wichtiger Trainingslager-Block - inklusive Härtestet im Engadin. Zwar stören mich an dem Rennen die 20 flachen Kilometer zum Schluss, dafür ist der Albulapass davor aber wohl ein echt brutales Brett.

10.08.2014: Highlander-Radmarathon. 187 Kilometer, 4000 Höhenmeter. Mit dem Rennen habe ich nach zwei Reifenplatzern in der letzten Abfahrt in diesem Jahr für 2014 noch eine Rechnung offen. Hat zwar am Ende noch für das vordere Drittel gereicht, aber da wäre sicher noch mehr drin gewesen ohne so viel Pech. Diesmal will ich versuchen, unter die besten 20 Prozent zu fahren. Der zweite von drei Saisonhöhepunkten mit einem ganz brutalen Faschinajoch als vorletzten Anstieg.

31.08.2014: Ötztaler-Radmarathon. 238 Kilometer, 5500 Höhenmeter. Vorausgesetzt es klappt mit der Anmeldung, soll das der dritte Saisonhöhepunkt sein. Ist ja traditionell mehrfach überbucht die Königin der Radmarathons. Ich hoffe also auf Losglück! Klappt das nicht, geht es - wie auch schon in diesem Jahr - eine Woche eher zum Alpenbrevet in die Schweiz. Rein leistungsmäßig würde mich dann die lange Platinrunde reizen (276 Kilometer, 7000 Höhenmeter), auf der anderen Seite hat mir jedoch die alte St. Gotthard-Kopfsteinpflasterstraße irre viel Spaß gemacht (bei Platin nicht dabei), so dass es auch wieder auf die Goldrunde hinauslaufen könnte (und mal ehrlich: 7000 Höhenmeter sind schon ein wenig krank :) )

Die Ziele waren also fix. Dann ging es an die Gestaltung des Trainingsplans - mit der Bibel und meinen rudimentären Excel-Kenntnissen. Zu allererst ganz grob die Trainingsphasen festlegen. Bis Mitte März Grundlagen, dann zwei Wochen Trainingslager in Ligurien, und nach einer Erholungswoche acht Wochen Aufbau-Training mit leicht gesunkenen Wochenumfängen und höherer Intensität (inklusive einer weiteren Trainingslagerwoche in der Rhön in der zweiten Maihälfte). Die Vorbereitung auf den Dreiländergiro runden dann zwei Wochen mit härteren aber kürzeren Einheiten sowie eine letzte, eher leichte Woche vor dem Rennen mit sehr kurzen Belastungen ab.

Ich bin nun also ein echter Trainingsplansklave. Bis Ende Juni sind - zumindest was meine Zeit auf dem Rennrad angeht - die Tage durchgeplant. Kurzfristige Änderungen möglich, aber möglichst zu vermeiden. Schlecht fühle ich mich bisher nicht dabei. Im Gegenteil: Der strenge Plan erscheint mir derzeit als scharfe Klinge im Kampf gegen den Schweinehund. Vor allem morgens ist das auch nötig: Wenn das Bett doch so gemütlich ist oder - wie jetzt gerade - der Wind heftig um das Haus pfeift. An den Wochenenden sind die Motivationsprobleme dagegen ohnhin eher gering, und ich möchte mir auch die Freiheit bewahren, auch mal eine Gruppenausfahrt einzuschieben, die nun so gar nicht zu dem passt, was mir meine Excel-Tabelle vorschreibt.

Wen es interessiert: Ich habe mir fest vorgenommen, hier regelmäßig über mein Sklavendasein zu berichten. Welche Einheiten auf dem Programm stehen und wie es so läuft mit dem Trainingsfortschritt. Auf ein biblisches Rennradjahr 2014!


Post on: 2013-12-24 00:52:00 GMT

Vom Winde verweht:

Blei. Es gibt wohl kein Wort, das besser beschreibt, wie sich meine Beine derzeit anfühlen. Über 25 Stunden habe ich in den vergangenen sieben Tagen im Sattel gesessen, es war die dritte Trainingswoche hintereinander mit sehr langen Umfängen, die mich auf die gewaltigen Herausforderungen vorbereiten sollen, die in dieser Saison vor mir liegen (Jammern hilft nicht, ich will es ja so!). Allen voran die brutalen 275 Kilometer mit knapp 5000 Höhenmeterm bei der Jedermann-Version des Ardennen-Klassikers Lüttich-Bastogne-Lüttich, die schon im April auf mich warten.

Härter als geplant wurde die Trainingswoche jedoch auch durch den unsichtbaren aber erbarmungslosen Feind, der derzeit massiv hier im Norden sein Unwesen treibt: Den Wind. Lieber Anstiege, sechs Prozent, acht Prozent, meinetwegen auch zwölf oder vierzehn Prozent. Da sehe ich den Gegner, weiß, was mich erwartet. Der Wind ist tückischer, böse, von eindeutig schlechtem Charakter. Lässt einen mal einen Moment in Ruhe, greift dann wieder heftig an, wechselt die Richtungen. Als wäre eine 193-Kilometer-Runde bis an die Weser nach Nordrhein-Westfalen nicht schon hart genug, dann auch noch das. Allerdings auch ungeschickt geplant, so dass ich fast den kompletten Rückweg Gegenwind hatte. Ging zwar besser als gedacht, die letzten 2,5 Stunden waren allerdings der blanke Horror, weil auch noch prasselnder Regen dazu kam. Völlig durchnässt frierend und fertig zu Hause angekommen, zwischendurch fast von der Straße gefegt worden. Gar nicht schön!

Heute Morgen dann noch einmal alle Kräfte mobilisiert und vor der Arbeit 93 Kilometer abgespult. Tribut für die vergangenen Tage habe ich dann jedoch am Abend im Fitnessstudio zollen müssen. Schnell noch vor dem Tatort ein bisschen die Beine kräftigen? Denkste. Nichts ging. Gar nichts. Vorzeitiger Abbruch und nur auf Oberkörper, Rumpf und Dehnen konzentriert. Wird allerhöchste Zeit für die bereits geplante Ruhewoche mit deutlich reduzierten Umfängen und Intensitäten. Und bitte auch mit ein wenig weniger Wind.

Die Woche im Überblick

Montag: 5:58 h (132 Kilometer) lange CX-Runde (Puls sehr variabel)

Dienstag: 2:01 (53 Kilometer) GA-1 mit dem CX (Puls 145)

Mittwoch: Pause

Donnerstag: 2:45 h (82 Kilometer) mit 90 Minuten GA-2 (Puls 165)

Freitag: 3:15 (86 Kilometer) GA-1 (Puls 125 bis 145)

Samstag: 7:41 h (193 Kilometer) unterer GA-1 (Puls 130)

Sonntag: 3:28 (93 Kilometer) GA-1 (Puls 140 bis 145)


Post on: 2014-02-09 22:31:46 GMT

Im Zangengriff und niemals vegan:

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Es war nicht so schlimm, wie befürchtet. Aber es war auch nicht schön. Mein letzter Weißheitszahn musste raus. Eigentlich hatte ich diese Aktion vorausschauend eingeplant in der Regenerationswoche nach meinem Trainingslager in Italien, also Anfang April. Es kam dann doch anders. Zum einen, weil meine Kieferchirurgin dann im Urlaub gewesen wäre. Zum anderen, weil der böse und überflüssige Zahn doch massiv von Karies befallen war (zu meiner Verteidigung: Ich putze eigentlich wirklich gut und fleissig, aber da war einfach nicht gut rankommen mit der Bürste…). Die Vorstellung, dass das Ganze ausgerechnet in Italien in schlimme Schmerzen ausarten könnte, die mir meinen Aufenthalt an der schönen Riviera verhageln würden, außerdem dazu führen könnten, dass mich irgendein Quacksalber behandelt, den ich nicht verstehe und der mich nicht versteht, war wenig angenehm.

Also so schnell wie möglich raus damit. Hieß: Am Dienstag. Ab 7 Uhr noch fleißig meine erste Einheit mit Intervallen im Bereich der Schwelle geballert (klappte gut!), dreieinhalb Stunden später saß ich auf dem berüchtigten Stuhl. Es kam eine noch viel berüchtigtere Spritze, die zwar wirklich zunächst jegliche Schmerzen betäubte, aber mich keineswegs vor dem fiesen Reiß- und Rupfgeräusch bewahrte, das mit der Entfernung des Bösewichtes einher ging. War zum Glück schnell vorbei das Leiden - zunächst.

Es waren wirklich nicht die Schmerzen, die in den folgenden Tagen zur Last wurden. Auch heilte die Wunde schnell und gut, wohl auch, weil ich vorbildlich rund vier Tage fast pausenlos Kühlelemente ihre Wirkung an meiner Wange entfalten ließ. Ich habe mich sogar mit dem einbackigen Hamster arrangiert, der mich fortan beim Blick in den Spiegel entgeistert anstarrte. Nein, das Schlimmste war, dass ich postoperativ auf sämtliche Milchprodukte verzichten musste. Da wurde mir erst bewusst, wie viel ich davon tagtäglich (gerne!) zu mir nehme. Mein geliebter Kakao? Verboten. Die leckeren, zarten Kölln-Haferflocken? Verboten (bzw. mit Wasser undenkbar)!. Pudding? Käse? Quark? Kartoffelbrei? Joghurt? Verboten. Verboten. Verboten. Also Suppe. Und Haferschleim. Und Suppe und Haferschleim. Und Suppe und Haferschleim. Nudeln wären theoretisch ja denkbar gewesen, eine leckere Bolognese hatte ich auch eingekauft, fielen jedoch aus praktischen Gründen durch das Raster: Ich habe einfach meinen Schnabel nicht weit genug aufbekommen. Kiefersperre!

Zum Glück die wundersame Heilung in der Nacht von Freitag auf Samstag. Plötzlich funktionierte der Kauapparat wieder halbwegs, zumindest gut genug für Pasta. Bis dahin hatte ich auch schon 1,5 Kilo eingebüßt und war schon voll in den Bereich meines Bergziegengewichtes gerutscht, das ich eigentlich erst und dann auch nur kurz bei meinen Saisonhöhepunkten haben wollte. Gut gestärkt habe ich mich dann sogar wieder auf das Rad getraut. Ganz vorsichtige 53 Kilometer am Samstag. Blos nicht den Puls hochtreiben wegen der Wunde. Klappte aber grandios. Kein Hauch von Beschwerden, so dass ich heute sogar noch deutlich zügigere 116 Kilometer abgespult habe. Was bleibt nach dieser Woche zurück? Sicher ein kleiner Rückschlag in der Vorbereitung. Noch sicherer die Erkenntnis, dass ich niemals dem Veganismus verfallen werde. Darauf eine Milch!

Die Woche im Überblick

Montag: Pause

Dienstag: 2:10 h (57 Kilometer) 4x8 Minuten im Schwellenbereich (Puls 175)

Mittwoch: Zwangspause

Donnerstag: Zwangspause

Freitag: Zwangspause

Samstag: 2:17 h (53 Kilometer) GA-1 (Puls 130)

Sonntag: 4:18 h (116) GA-1 (Puls 135 bis 150)


Post on: 2014-02-23 18:39:00 GMT

Bierkönig und Berge auf Mallorca:

Was für eine Insel. Was für ein Wetter. Was für ein Kontrast. „Bierkönig“ und „Bergebezwingen“ bildeten die groben Eckdaten für meinen einwöchigen herbstlichen Rennradentspannungsurlaub auf Mallorca. Wobei Herbst: Damit hatte das alles eigentlich nicht besonders viel zu tun. Bis zu 34 Grad heiß war es in den letzten Tagen auf der Baleareninsel. Fast ein wenig zu heiß für die zum Teil langen und kräftezehrenden Bergtouren. Dafür umso idealer für den anschließenden Sprung ins perfekt temperierte Mittelmeer.

Lohnenswert für Bergaufliebhaber wie mich insbesondere die Touren in den Norden der Insel, wo sich die Gipfel des Tramuntana-Gebirges in den Himmel schrauben, viele auf immerhin über 1000 Meter. Viel gutes hatte ich darüber schon gehört und gelesen. Die Realität sollte das alles jedoch noch einmal deutlich in den Schatten stellen. Besonders auf der letzten längeren Tour (130 km, 2200 Höhenmeter), deren Höhepunkt das Küstenpanorama war, das sich grob zwischen den Örtchen Andratx und Banyalbufar entfaltete. Nie flach, immer rauf und runter, unten das blau glitzernde Mittelmeer im Blick und bunte Herbstfarben entlang der perfekt asphaltierten Straße. So macht Rennradfahren Spaß.

Selbst die Hinterlandabschnitte der Strecke durch die Örtchen Puigpunyent, Galilea, Es Capdella und Calvia hatten viel zu bieten. Und auch der Schlussakt von Palma zurück zum Startpunkt nach S’Arenal lohnte sich. Zwar zwang der rege Betrieb auf dem durchgehenden Küstenradweg zu gemäßigten und rennraduntypischen Geschwindigkeiten. Zum Ausrollen allerdings sehr angenehm und ebenfalls mit tollem Panorama.

Großartig auch die schwerste Tour der Trainings- und Vergnügungswoche. 160 Kilometer, 3000 Höhenmeter, rauf auf den Puig Major, den höchsten Berg Mallorcas. Von S’Arenal über Bunyola, Sóller runter nach Sa Calobra und wieder zurück nach S’Arenal über Selva und Inca. Nervig nur der Platten hoch zum Puig sowie eine Reihe von Motorradfahrern, die sich dort Rennen lieferten. Insbesondere der Abstecher nach Sa Calobra hat das allerdings mehr als wett gemacht. Irre spektakulär die wilde Serpentinen-Abfahrt. Felsformationen schöner als in jeder Karl-May-Verfilmung. Dazu die blaue Bucht. Zucker! Bretthart bei 34 Grad Hitze allerdings der 10 Kilometer lange Aufstieg. Wie gut, dass oben eine Imbissbude stand. Sonst wäre ich vermutlich an Austrocknung zu Grunde gegangen.

Abends bestand diese Gefahr weniger: Ich hatte ja angekündigt, auch dem Mythos Ballermann nachspüren zu wollen. Naturgemäß lässt sich das Treiben Ende Oktober wohl kaum mit dem Geschehnissen zur Hauptsaison vergleichen. Dennoch verirrt sich auch zu dieser Jahreszeit noch eine stattliche Zahl an Lichtgestalten nach S’Arenal und dort insbesondere in die Schinkenstraße. Mein persönliches Lieblingslokal: Eindeutig der „Bierkönig“. Halb-und-halb-Mischungen Whiskey-Cola selbst in der Happy Hour (zahl einen, bekomme zwei), rasend schnelle Bedienung und Dauerfußballübertragung, lustige Leute. Kurz, ich habe mich sauwohl gefühlt und muss eingestehen, dass sich tief in mir drinnen ein bisschen Proll erhalten hat.

Ach ja: Das Hotel. Frühstück top, Abendessen hat zunächst nicht ganz Kantinenniveau erreicht, an den letzten drei Tagen allerdings mit deutlicher Steigerung. Alles in allem viel Spaß für wenig Geld. 350 Euro für Flug und sieben Nächte Hotel Halbpension drei Sterne, die Räder schlugen für sieben Tage mit 90 Euro zu Buche. Wer ohnehin seine Touren selber plant und keinen Guide benötigt, kann so sicher Kohle sparen!


Post on: 2013-10-29 19:01:43 GMT



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